MSC Lugau e.v. im ADAC
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Mo: geschlossen
Di: 16:30 – 18:00
Mi: Kindertraining nach Absprache
Do: 16:30 – 18:00
Fr: geschlossen
Sa: siehe Termine
So: geschlossen
Info zum Training: 0176/24833823
Kids-E-Training: 01577/5053236
nur für Clubmitglieder.
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News
79. Moto-Cross in Lugau am 26.04.2026 auf der Glück-Auf Rennstrecke
Deutsche Motocross-Meisterschaft 2026 zu Gast in Lugau – Ein starker Renntag auf der „Glück Auf“! Am 26. April 2026 verwandelte sich die traditionsreiche...
78. Moto-Cross in Lugau am 11.05.2025 auf der Glück-Auf Rennstrecke
Deutsche Meisterschaft Motocross in den Klassen: 250 ccm / 85 ccm / 65 ccm.Eintrittspreise:Erwachsene 12 EuroJugendliche 11 bis 16 Jahre 6 EuroKinder bis 10 Jahre freiFamilienkarte 20 Euro (2 Erw....
MSC E-BIKE EVENT TESTTAG FÜR MINIS UND MASTERS 17. MAI
79. Moto-Cross in Lugau am 26.04.2026 auf der Glück-Auf Rennstrecke
Deutsche Motocross-Meisterschaft 2026 zu Gast in Lugau – Ein starker Renntag auf der „Glück Auf“! Am 26. April 2026 verwandelte sich die traditionsreiche...
78. Moto-Cross in Lugau am 11.05.2025 auf der Glück-Auf Rennstrecke
Deutsche Meisterschaft Motocross in den Klassen: 250 ccm / 85 ccm / 65 ccm.Eintrittspreise:Erwachsene 12 EuroJugendliche 11 bis 16 Jahre 6 EuroKinder bis 10 Jahre freiFamilienkarte 20 Euro (2 Erw....
Termine 2026
26.04.2026 DM 250/85/65
03.05.2026 Kids E Training
09.05.2026 MSC Training
17.05.2026 Kids E Training
31.05.2026 Kids E Training
30./31.05.2026 Teutschenthal MX GP
07.06.2026 MSC Training
21.06.2026 Kids E Training
04.07.2026 MSC Training
25./26.07.2026 Loket WM
08.08.2026 MSC Training
16.08.2026 Kids E Training
30.08.2026 Kids E Training
05.09.2026 MSC Training
13.09.2026 Kids E Training
10.10.2026 MSC Training
07.11.2026 MSC Training
08.01.2027 Mitgliederversammlung
Fahrerinfo
Unser Trainingsgelände steht Dienstag und Donnerstag nur Cubmitgliedern zur Verfügung. Externe können nach Absprache ein Probetraining vereinbaren.
Zu den Events und Clubmeisterschaften (siehe Termine) haben am Samstag auch externe die Möglichkeit unsere Strecke zu nutzen.
Kindertraining findet i.d.R am Mittwoch oder nach Vereinbarung statt.
Vom Flöz zur Ziellinie
Unsere Rennstrecke „Glück Auf" liegt auf einer Halde, die mehr als 160 Jahre Bergbaugeschichte unter sich trägt. Wer heute über die „Obstacle" springt, fährt über Kohle, die vor rund 305 Millionen Jahren als Sumpfwald entstand.
Zeitstrahl
Von der Schachtabteufung bis zum Deutsche-Meisterschaftslauf
Gründung des Stammwerkes
Gründung des „Steinkohlenbauverein Gottes Segen" auf reichlich 87 ha Flächeninhalt, dicht südwestlich von Lugau. Neben einer Dampfförder maschine mit 20 PS kommt eine 40-PS-Dampfwasserhaltungsmaschine samt Dampfkesselanlage zur Aufstellung.
Urgestein erreicht
Bei 360 m Teufe wird der Phyllit (Urgebirge) erreicht. Die Gesamtmächtigkeit der Kohleflöze zwischen Hangendem und Liegendem beträgt 374,5 m; die einzelnen Pech- und Ruß-Kohle-Flöze sind 0,50 bis 3 m mächtig.
Bahnanschluss
Gleisanschluss an die Chemnitz-Würschnitzer Eisenbahn – entscheidend für den Kohletransport aus der Region.
Abteufung Glückauf-Schacht
Beginn des Abteufens nur 14 m vom Gottes-Segen-Schacht entfernt, als Wetterschacht. Mit vielen Unterbrechungen wird erst 1897 die Endteufe von 412 m erreicht – sein Name lebt heute in unserer Rennstrecke weiter.
Ankauf der Fürstlich-Schönburgischen Werke
Gottes Segen erwirbt die Fürstlich-Schönburgischen Steinkohlenwerke mit den beiden Schächten Kaiserin Augusta und Gottes Hilfe.
Wirtschaftliche Schwierigkeiten
Nach dem Ersten Weltkrieg gerät das Werk in Not. Das im Oktober 1919 vom sächsischen Staat gestützte Aktienkapital wird von den Aktionären zurückgezogen – das Unternehmen muss liquidiert werden.
Neugründung als Großgewerkschaft
Zusammenschluss mit dem ebenfalls vom sächsischen Staat übernommenen Lugauer Steinkohlenbauverein, der Gewerkschaft Kaisergrube (Gersdorf) und der Steinkohlen-AG Vereinigtfeld (Hohndorf) zur neugegründeten Gewerkschaft „Gottes Segen". Das Grubenfeld umfasst fortan 2.400 ha.
Modernstes Steinkohlenwerk Europas
Die Förderung konzentriert sich zunehmend auf den Kaiserin-Augusta- Schacht als Zentralanlage: neuer Förderturm in Stahlfachwerkbauweise, 1922/23 eine neue Aufbereitung mit 300 t/h Leistung – über 1 Million Tonnen Förderkapazität pro Jahr.
Förderende am Gottes-Segen- und Glück-Auf-Schacht
Der Betrieb der Förderanlage von Gottes-Segen-Schacht und Glück-Auf-Schacht wird eingestellt. Die noch vorhandenen Kohlevorräte werden fortan vom Vertrauen-Schacht aus abgebaut. In den 1930er Jahren wird ein Teil der Tagesanlagen abgebrochen.
Verstaatlichung
Nach dem Zweiten Weltkrieg wird die Gewerkschaft Gottes Segen verstaatlicht, der Kaiserin-Augusta-Schacht in Karl-Liebknecht-Schacht umbenannt – fortan VEB Steinkohlenwerk Karl Liebknecht.
Die Rekordschicht des Adolf Hennecke
Der Hauer Adolf Hennecke – wohnhaft im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Gewerkschaft „Gottes Segen" – erreicht auf dem benachbarten Karl-Liebknecht-Schacht 387 % Normerfüllung. Startschuss der Aktivistenbewegung in der DDR.
Ende der Steinkohlenförderung
Nach 115 Jahren wird der Bergbau im Lugau-Oelsnitzer Revier eingestellt. Die Halden bleiben zurück – stumme Zeugen von 140 Millionen geförderten Tonnen Steinkohle im gesamten Revier.
Gründung des MC „Stahl" Lugau
Die Wettkampfstätte auf der ehemaligen Abraumhalde entsteht mit Unterstützung des VEB Edelstahlzieherei Lugau, dessen Werksdirektor der Clubleitung angehört.
Erstes Rennen auf der Halde
Nur wenige Monate nach der Gründung findet das erste dokumentierte Moto-Cross statt. Sieger: Carsten Wiegand und Helge Mühlig (je 250 ccm). Als Nachwuchstalent fällt zudem Karsten Wiegand auf, der 1983 beim ADMV-Nachwuchspokal (Klasse bis 250 cm³) den 2. Platz belegt.
Erstes Jubiläum, große Gäste
Zur Jahresabschlussveranstaltung – zugleich Ein-Jahres-Feier des jungen Clubs – kommen die Zschopauer MZ-Sportler Harald Sturm (Europameister 1983 im Motorradgeländesport bis 250 cm³) und Jens Scheffler zu Gast. Für den 17. Juni wird dem Club bereits ein Lauf zur DDR-Bestenermittlung (Klasse bis 500 cm³) zugesprochen.
Von der Bezirks- zur DDR-Meisterschaft
Ab 6. Oktober 1985 zählt Lugau zur DDR-Juniorenmeisterschaft, ab 1986 zur DDR-Einzelmeisterschaft (125 ccm). In der offenen Klasse gehen regelmäßig Fahrer aus der ČSSR und Polen an den Start.
MSC Lugau e.V. im ADAC
Neuorganisation im ADAC, Fortführung als internationales Motocross mit Läufen zur Deutschen Meisterschaft – bis heute auf derselben Halde, auf der einst Kohle aus 300 Millionen Jahre altem Gestein gefördert wurde.
Zwischenspiel Geländewagen-Trial
Aus der Hobby-Aktion „Off-Road für Jedermann" entsteht zeitweise ein anspruchsvolles Geländewagen-Trial – Geschicklichkeit statt Geschwindigkeit, allradgetriebene Fahrzeuge bewältigen Sektionen mit Steilhängen und Schikanen. Die Läufe zählen zeitweise sogar zur Deutschen Geländewagen-Meisterschaft (DGM) des VDGV. Diese Ära ist inzwischen lange Geschichte.
Vielfältiger Motorsport auf der Halde
Neben dem Moto-Cross etabliert sich in Lugau über die Jahre ein breites motorsportliches Angebot: Off-Road-Treffen für Jedermann, Geländewagentreffen mit Oldtimer- und Traktortreffen (so etwa am 28.07.2012 das Traktor- & Oldtimertreffen Lugau) sowie Enduro. Zu Ehren des 2004 bei der Sechstagefahrt in Polen tödlich verunglückten Endurosportlers Swen Enderlein wird der „Swen Enderlein Gedächtnislauf" ins Leben gerufen und zunächst als 4-Stunden-Enduro in Lugau ausgetragen, bevor er einige Jahre später nach Zwönitz wechselt.
Erste internationale Prädikatsveranstaltung: die EM
Zum 25-jährigen Jubiläum holt der MSC Lugau beim 49. Motocross erstmals Läufe zur Motocross-Europameisterschaft (Klassen EMX Open und EMX2 Junior) auf die Halde. Die Startanlage wird dafür nach UEM-Vorgaben von 30 auf 40 Plätze erweitert. Der Tscheche Petr Bartos gewinnt beide Rennen souverän und sichert sich in Lugau vorzeitig den EM-Titel.
Erneut Europameisterschaft
Der MSC Lugau richtet noch einmal Läufe zur Motocross-Europameisterschaft aus, diesmal in den Nachwuchsklassen bis 65 und 85 ccm. Zusammen mit den regelmäßigen, teils mehrfach jährlichen Läufen zur Sachsenmeisterschaft hat der Verein damit insgesamt 73 Motocross- Veranstaltungen ausgetragen – dazu 1988 sogar ein Autocross.
Sportlicher Ausrichter des Supercross Chemnitz
Bereits von 1995 bis 2000 war der MSC Lugau sportlicher Ausrichter des Supercross in der Messestadt Chemnitz – die letzten drei Jahre zählten sogar zur Supercross-Weltmeisterschaft. Nach einer kurzen Pause bringt sich der Verein ab 2003 erneut als sportlicher Ausrichter ein, diesmal beim neuen Internationalen Supercross Chemnitz, und sorgt dort bis zur vorerst letzten Austragung 2019 für einen reibungslosen Ablauf. Bei der 17. Auflage 2019 kamen über 10.000 Zuschauer an zwei Tagen; unter den bisherigen „Königen von Chemnitz" finden sich internationale Größen wie der mehrfache Sieger Tyler Bowers (USA).
79 Austragungen und kein Ende
Die Glück-Auf-Strecke ist fester Bestandteil der Deutschen Motocross-Meisterschaft und der Sachsenmeisterschaft – Tradition auf einem der geschichtsträchtigsten Flecken des Erzgebirges.
Heutiger Status der Strecke
Während die Geländewagen-Trials eine prägende Ära für die Vielfalt des Geländesports in der Region waren, liegt der Hauptfokus des sächsischen MSC Lugau e.V. im ADAC heute wieder auf der traditionsreichen, rund 1.300 Meter langen Rennstrecke „Glück Auf".
Fundstücke vom Haldenrand: Pflanzenfossilien aus dem Karbon
Auf unserer Halde finden sich immer wieder Abdrücke von Pflanzen des Steinkohlenwaldes – rund 305 Millionen Jahre alt, aus dem sogenannten Westfal D, in dem sich auch das Zwickauer Steinkohlenflöz bildete. Welchem der rund zwölf Flöze ein einzelnes Fundstück genau zuzuordnen ist, lässt sich nur durch paläobotanische Fachbestimmung klären – das Bergbaumuseum Oelsnitz/Erzgeb. hilft bei Fundstücken gerne weiter.
Kontakt
Telekommunikation
Tel.: +49 3721 22321
Mobil: +49 174 3337333
Trainingsinformationen:
+49 176 99077701
info@msc-lugau.de
Anfahrt
Zechenstraße 48
09385 Lugau/Erz
Postanschrift
PF1123
09382 Lugau/Erz













